Wann kann Tierhomöopathie eingesetzt werden

Homöopathie kann bei allen akuten, aber auch bei chronischen Krankheiten (wie z.B. Asthma, Hauterkrankungen, Verdauungsproblemen, Inkontinenz, Verhaltensstörungen usw.) eingesetzt werden. Gerade bei diesen Krankheitsbildern ist die Schulmedizin meist nur zur Linderung in der Lage, während die Homöopathie heilen kann. Denn anders als in der Schulmedizin steht nicht die einzelne Krankheit im Mittelpunkt, sondern das Tier als Ganzes mit seinem Krankheitserleben. Ein Tier gilt als gesund, wenn sein Organismus mit der Gesamtheit seiner Empfindungen und Reaktionen in einem harmonischen Gleichgewicht ist, das den Organismus befähigt, auf krankmachende Reize der Umwelt ausgleichend zu reagieren. Das Ziel der homöopathischen Behandlung besteht darin, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen. Homöopathische Arzneimittel beeinflussen den Organismus und regen die Selbstheilung des Kranken an.

 

Wie wirkt die Tierhomöopathie

Das richtig ausgewählte homöopathische Mittel versetzt den Organismus in die Lage, sich selbst zu heilen ohne dabei Symptome zu unterdrücken. Oft wird uns die Frage gestellt, wie rasch der Heilungsprozess verläuft. Die Zeitspanne für eine Heilung hängt von vielen Faktoren ab. Jeder Krankheitsfall ist individuell. Eine allgemeine gültige Regel zum zeitlichen Ablauf gibt es deshalb nicht. Die Heilung kann sofort eintreten oder sie kann längere Zeit in Anspruch nehmen. Eine schnell auftretende und sich rasch entwickelnde Krankheit heilt grundsätzlich schneller als eine langsam schleichende Krankheit. Während einer homöopathischen Behandlung kommt es nicht selten vor, dass sich vor allem bei chronischen Fällen die Beschwerden vorübergehend verstärken. Diese Heilreaktion ist jedoch positiv zu werten und zeigt, dass der Organismus gut reagiert hat. 

 

Was sind homöopathische Arzneien

80 Prozent der homöopathischen Arzneien bestehen aus pflanzlichen, 15 Prozent aus mineralischen und 5 Prozent aus tierischen Ausgangsstoffen. Um schwere Nebenwirkungen zu vermeiden und die Erstverschlimmerung so gering wie möglich zu halten, werden die Ausgangssubstanzen verdünnt. Bei der Verdünnung wird die Arznei zudem geschüttelt (potenziert), was die Wirkungskraft erhöht. Jede homöopathische Arznei kann in verschiedenen „Potenzen” verabreicht werden, je nach gewünschter Kraft des Heilmittels. Abgegeben werden homöopathische Arzneien in der Regel als Globuli, so genannte Kügelchen auf Zuckerbasis, auf die die Arznei aufgebracht wurde.

 

Grenzen der Tierhomöopathie

Tiere, die seit Jahren schwerste Leiden erdulden, sich vielen Operationen unterziehen mussten und nur mit starken Medikamenten ein halbwegs lebenswertes Leben führen können, kann sicherlich mit der Homöopathie und auch mit anderen Heilmethoden keine vollständige Heilung gebracht werden. Ein Organ, das seit Jahren keine Funktion mehr ausübt, kann nicht wieder aktiviert werden. Keine Heilmethode, auch nicht die Homöopathie kann Wunder vollbringen.